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Freizeit, Hobbys und Sport auf Englisch

Was Sie tun, wenn Sie nicht arbeiten, und die drei Verben – play, do, go –, von denen die Formulierung abhängt.

„What do you do in your free time?“ ist die zweite Frage nach „what do you do?“, und um sie richtig zu beantworten, brauchen Sie eine kleine Regel zu den Verben.

Play, do oder go?

Das Deutsche hilft Ihnen hier fast: „Fußball spielen“, „Yoga machen“, „schwimmen gehen“ – spielen, machen und gehen entsprechen play, do und go. Die Falle ist „machen“: Es kann im Englischen make oder do heißen, und bei Freizeitaktivitäten ist es meistens do.

play + Ballspiele und Wettkampfspiele (es gibt ein Gegenüber):

play football · play tennis · play chess · play cards · play video games

do + Aktivitäten ohne Ball und oft ohne Gegenüber:

do yoga · do karate · do gymnastics · do exercise · do athletics · do a course

go + Aktivitäten, die auf -ing enden:

go swimming · go running · go cycling · go hiking · go shopping · go fishing · go climbing

Wo das Deutsche den Infinitiv verwendet („schwimmen gehen“), braucht das Englische die -ing-Form. Die Endung -ing ist ein verlässlicher Hinweis: Endet die Aktivität auf -ing, steht go.

❌ I make yoga. (nach „Ich mache Yoga“) → ✅ I do yoga. ❌ I go swim. (nach „Ich gehe schwimmen“) → ✅ I go swimming.

Für Orte, zu denen man geht, gibt es ein anderes Muster mit to: go to the gym, go to a concert, go to the cinema.

Sport ohne Artikel, Instrumente mit Artikel

I play football. (nicht the football)

She plays the piano. (Instrumente dagegen nehmen den Artikel)

Dieser Kontrast lohnt sich zum Auswendiglernen: Sport ohne the, Instrumente mit. Im Deutschen steht in beiden Fällen kein Artikel („Fußball spielen“, „Klavier spielen“); deshalb vergisst man im Englischen leicht das the beim Instrument.

Zuschauen ist nicht Spielen

Das Englische hält diese beiden Dinge auseinander, und hier kommt es oft zu Verwechslungen:

  • I play football. (ich stehe auf dem Platz)
  • I watch football. (ich sitze auf dem Sofa)
  • I'm a big fan of United. · I support United.

Im Deutschen sagt man „Fußball sehen“ oder „Fußball schauen“; im Englischen muss es watch sein, nicht see.

Interesse ausdrücken

  • I'm into photography. (umgangssprachlich, mit Begeisterung)
  • I'm keen on cycling.
  • I'm not really into football.
  • It's not my thing. (höfliche Art zu sagen, dass man etwas nicht mag; wie im Deutschen: „Das ist nicht mein Ding“)
  • I've taken up running. (Sie haben es vor Kurzem angefangen)
  • I've given up smoking. (Sie haben damit aufgehört)

Das eigene Können einschätzen

Hier ist es üblich, das eigene Tun herunterzuspielen: Menschen mit Englisch als Muttersprache untertreiben regelmäßig.

  • I'm quite good at chess. · I'm not very good at it.
  • I'm learning. · I'm a complete beginner.
  • I used to play a lot, but not any more.

Achten Sie auf die Präposition: good at, nicht good in. Im Deutschen heißt es „gut in Mathe“, „gut im Schach“, daher der typische Fehler.

Häufigkeit

I go to the gym three times a week.

I play now and then. (ab und zu)

I hardly ever watch TV.

Gängige Hobbys

reading · cooking · gardening · painting · photography · travelling · gaming · watching films · listening to music · going to concerts · collecting

Einen Vorschlag machen

  • Do you fancy a game of tennis? (britisch, sehr gängig)
  • Would you like to come?
  • Are you up for it? (umgangssprachlich)
  • Zusagen: I'd love to. · Sounds good.
  • Absagen: I'd love to, but I'm busy on Saturday. (der Teil mit but ist Pflicht; ein knappes no klingt kalt)

Das Gespräch selbst

  • What do you do in your free time?
  • Have you got any hobbies?
  • How long have you been doing that?
  • What got you into it? – eine Frage, die das Gespräch wirklich in Gang bringt

Hobbys sind der Standardweg zur Freundschaft im Englischen. Der Wortschatz ist hier einfach; wichtig ist etwas anderes: zwei fertige Sätze darüber zu haben, was Sie wirklich tun. I've taken up climbing — I'm terrible, but I go twice a week sagt mehr über einen Menschen als jede Liste von Interessen.

Nach dem Meeting

A: Do you do anything at the weekend?

B: I go climbing, mostly. I took it up last year.

A: Are you any good?

B: Not really — I'm still learning. Do you fancy trying it sometime?

A: I'd love to, but heights aren't my thing.

Go + -ing, take up, eine bescheidene Antwort, eine Einladung und eine sanfte Absage: das ganze Muster des Gesprächs in einem einzigen Austausch.

Testen Sie Ihr Wissen

Der folgende Test dreht sich vor allem um play / do / go.

Testen Sie Ihr Wissen: Test: Freizeit und Hobbys →