If, would, might, must, should – die Grammatik von Möglichkeit, Verpflichtung und Bedauern, Schritt für Schritt erklärt.
Modalverben und Konditionalsätze sind die Art, wie das Englische über das spricht, was nicht einfach wahr ist: was geschehen kann, was hätte geschehen sollen, was Sie täten, wenn. Sie überschneiden sich ständig: Der zweite Konditionalsatz ist im Kern eine Modalkonstruktion, und eine Aussage abzuschwächen erfordert dieselben Wörter. Wer sie zusammen lernt, den verwirrt diese Überschneidung nicht mehr, sie arbeitet zu seinen Gunsten. Für Deutschsprachige gibt es dabei zwei Stolpersteine: Umgangssprachlich hört man im Deutschen auch im wenn-Satz ein würde („wenn ich Zeit haben würde“), im englischen if-Satz steht dagegen nie would, und „muss nicht“ entspricht im Englischen „don’t have to“, nicht „must not“.
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